So optimieren Sie Ihre Benutzeroberfläche und das Dashboard auf der Anlagstein Plattform

Grundlagen der Dashboard-Struktur
Die Plattform Anlagstein bietet eine modulare Oberfläche, die sich an Ihre Handelsstrategie anpassen lässt. Standardmäßig sehen Sie ein Raster mit sechs Widgets: Marktübersicht, offene Positionen, Orderbuch, Chart, Nachrichtenfeed und Portfolio-Wertentwicklung. Viele Nutzer belassen diese Voreinstellung, obwohl eine Anpassung die Entscheidungsgeschwindigkeit deutlich erhöht. Beginnen Sie damit, Widgets zu entfernen, die Sie selten nutzen – etwa den Nachrichtenfeed, wenn Sie auf technische Analyse setzen. Ziehen Sie stattdessen das Volumenprofil oder den Time & Sales-Indikator per Drag & Drop in die freien Felder. Die Änderungen speichern Sie über das Zahnrad-Symbol oben rechts. Eine detaillierte Anleitung zur Konfiguration finden Sie hier.
Widget-Größen und Prioritäten
Jedes Widget lässt sich in drei Größen skalieren: klein (1×1 Raster), mittel (2×1) oder groß (2×2). Setzen Sie Ihre primären Werkzeuge – etwa den Chart – auf groß, sodass Kerzenmuster und Indikatoren sofort erkennbar sind. Sekundäre Elemente wie das Orderbuch platzieren Sie links daneben in mittlerer Größe. Vermeiden Sie Überlappungen: Die Plattform warnt, wenn zwei Widgets denselben Bereich beanspruchen. Nutzen Sie die Tastenkombination Strg+Shift+R, um die Ansicht nach Änderungen neu zu laden.
Datenfilter und Alarme gezielt einsetzen
Ein unstrukturiertes Dashboard überfordert selbst erfahrene Trader. Anlagstein erlaubt es, Datenströme über benutzerdefinierte Filter zu bündeln. Legen Sie im Reiter „Filter“ Bedingungen fest, etwa „Volumen > 500.000“ oder „RSI < 30“. Diese Filter gelten dann für alle Widgets gleichzeitig – das reduziert irrelevante Signale. Kombinieren Sie Filter mit Preisalarmen: Klicken Sie auf das Glockensymbol im Chart und definieren Sie einen Schwellenwert. Sobald der Kurs diesen Wert erreicht, erscheint ein Popup, ohne dass Sie das Dashboard ständig überwachen müssen. Praktisch ist die Option „Stille Alarme“, die nur das Widget farblich hervorhebt, ohne Ton.
Layouts für verschiedene Sitzungen speichern
Sie führen morgens eine fundamentale Analyse durch und wechseln nachmittags zum Scalping? Speichern Sie zwei separate Layouts. Gehen Sie zu „Dashboard“ > „Layout speichern“ und vergeben Sie Namen wie „Fundamental“ und „Scalping“. Jedes Layout merkt sich Widget-Positionen, Filter und sogar geöffnete Tabs. Das Umschalten dauert weniger als zwei Sekunden und verhindert, dass Sie vor jeder Sitzung manuell umbauen müssen. Ein Tipp: Aktivieren Sie die Synchronisation über das Cloud-Symbol, damit Layouts auf allen Geräten verfügbar sind.
Performance-Monitoring und Anpassung der Ansicht
Die Geschwindigkeit der Oberfläche hängt stark von der Anzahl aktiver Widgets ab. Wenn Ihr Dashboard träge reagiert, deaktivieren Sie Echtzeit-Updates für statische Widgets wie das Portfolio-Kuchen-Diagramm – es genügt eine Aktualisierung alle 60 Sekunden. Gehen Sie dazu in die Widget-Einstellungen und setzen Sie „Update-Intervall“ auf „niedrig“. Für den Chart wählen Sie „hoch“ (100 ms), da hier Verzögerungen kritisch sind. Zudem können Sie die Schriftgröße über „Ansicht“ > „Zoom“ anpassen; 110 % erleichtert das Lesen auf hochauflösenden Monitoren, ohne die Pixelanzahl zu beeinträchtigen.
Farbcodierung und Kontraste
Anlagstein unterstützt benutzerdefinierte Farbschemata. Wechseln Sie im Menü „Design“ zu einem dunklen Theme, wenn Sie lange vor dem Bildschirm sitzen – das reduziert Augenbelastung. Für Stop-Loss-Markierungen nutzen Sie Rot (#FF3333), Take-Profit Grün (#33FF33). Diese Farben bleiben auch bei Tageslicht gut erkennbar. Speichern Sie Ihr Farbschema als Vorlage, um es auf andere Layouts zu übertragen.
FAQ:
Wie kann ich ein Widget dauerhaft fixieren, sodass es beim Scrollen sichtbar bleibt?
Klicken Sie auf das Stecknadel-Symbol im Widget-Titel. Fixierte Widgets bleiben an derselben Bildschirmposition, auch wenn Sie das Dashboard horizontal scrollen.
Lassen sich mehrere Dashboards parallel öffnen?
Ja, öffnen Sie über „Datei“ > „Neues Dashboard“ einen zweiten Tab. Sie können zwischen Tabs wechseln oder beide nebeneinander anordnen, indem Sie einen Tab aus dem Fenster ziehen.
Warum werden meine benutzerdefinierten Indikatoren nicht im Widget angezeigt?
Prüfen Sie, ob der Indikator im Format .pine oder .tqs vorliegt. Nicht unterstützte Formate müssen Sie vorab über den Indikator-Manager konvertieren. Ein Neustart der Plattform behebt zudem temporäre Ladekonflikte.
Kann ich das Dashboard mit anderen Nutzern teilen?
Ja, exportieren Sie Ihr Layout als JSON-Datei unter „Dashboard“ > „Exportieren“. Der Empfänger importiert sie über „Importieren“. Beachten Sie, dass benutzerdefinierte Skripte separat geteilt werden müssen.
Wie setze ich das Dashboard auf die Werkseinstellungen zurück?Navigieren Sie zu „Einstellungen“ > „Dashboard zurücksetzen“. Bestätigen Sie die Aktion – alle gespeicherten Layouts und Filter gehen dabei verloren. Sichern Sie vorher wichtige Konfigurationen.
